Blueprints for Building Better Girls – Elissa Schappell

The linked short story book – kein Roman, keine Sammlung von Erzählungen, sondern eine zusammenhängende Narration, die mit den Stilmitteln der Short Story erzählt wird: rasanter Einstieg, offenes Ende, Mut zur Lücke – ist all the rage im anglo-amerikanischen Sprachraum. Hat mich doch schon „Welcome to the Goon Squad“ von Jennifer Egan so begeistert, dass ich mir in schneller folge 5 ihrer Bücher reingezogen hab (und über keines gebloggt!), ist mir „Blueprints for Building Better Girls“ von Elissa Schappell auf der legendären Reise ein weiteres Beispiel in die Hände gefallen, aber erst jetzt komm ich zum Lesen.

Blueprints for Building Better Girls - Elissa Schappnell

Archetypische Frauenfiguren, die High-School-Schlampe, die werdende Künstlerin, verschiedene Mutterfiguren (die frustrierte, die wollende, die Mutter mit fast erwachsenem Sohn) werden mit typischen Konflikten kombiniert (Date-Rape, Alzheimer, Party-Girlism, Nähe und Distanz in unterschiedlichsten Beziehungen) und trotz der harten Kost, bleibt die Sprache leicht, witzig und positiv.

Sehr spannend ist die vierte Dimension der Geschichten: die Figuren verbinden im Lauf der Jahre (Geschichten) mehrere Archetypen. So bleibt die High-School-Slut, die den Ruf ja sowieso zu Unrecht trägt, natürlich nicht die High-School-Slut. Über die verketteten Momentaufnahmen werden so vielschichtige Frauenfiguren an spannenden Momenten ihres Lebens präsentiert.

Das Motto des Buches liefert der letzte und wunderbare Satz:

There’s no such thing as just a girl.

Leseempfehlung!

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